
Dekapsulierte trockene Artemia-Zysten
Schalenlose Artemia-Zysten zur Direktfütterung, wodurch Schlupfschritte und das Risiko bakterieller Kontamination entfallen.
- Schalenfrei und sofort einsetzbar — kein Schlupf erforderlich
- 0 % Schalenanteil · 0 % Verunreinigungen
- Feuchtigkeit kontrolliert auf 4–5 %
- Verbesserte Biosicherheit in Larvensystemen
- Betriebseffizienz: keine Inkubationskonen nötig
Dekapsulierte trockene Artemia-Zysten — Vollständige Beschreibung
Dekapsulierte Artemia als Jungfischfutter aus Zysten ohne äußere Schale. Beachten Sie die Zubereitungshinweise und prüfen Sie die Eignung für Fischart und Fütterungsstadium.
Entkapselte trockene Artemia-Zysten sind nicht schlüpfende Zysten, deren unverdauliche äußere Chorionschale durch kontrollierte biologische Oxidation vollständig entfernt wurde. Mit 0 % Schalenanteil, 0 % Verunreinigungen und einer Feuchtigkeit von 4–5 % stellen sie einen sofort einsatzbereiten, hoch bioverfügbaren Lebendfutterersatz dar.
Da der Embryo keine metabolische Energie zum Aufbrechen der Zystenhülle aufwenden muss, behalten entkapselte Zysten 100 % ihres ursprünglichen Nährwerts – mit 61 % Rohprotein, 24,5 % Lipiden und 502 kcal pro 100 g. Das vollständige Fehlen harter Schalen schließt schalenassoziierte pathogene Bakterien (einschließlich Vibrio spp.) aus und verhindert lebensgefährliche Darmverschlüsse bei Fischlarven und Postlarven.
Hervorragend geeignet für Garnelen-Postlarven (PL1 bis PL20), marine Fischlarven (Wolfsbarsch, Dorade) und Zuchtanlagen für Zierfische. Die getrockneten Zysten hydratisieren im Meerwasser rasch und schweben neutral in der Wassersäule, was reflexartiges Fressverhalten ohne Inkubationsaufwand stimuliert.
Wichtige technische Spezifikationen
Detaillierte Zusammensetzung & Analyse
Spezifikationen der dekapsulierten, schalenfreien Ware
| Parameter | Laborstandard |
|---|---|
| Form | Dry shell-free decapsulated cysts |
| Chorion-Schalenanteil | 0% (Zero shell contamination) |
| Leichte und schwere Verunreinigungen | 0% Light / 0% Heavy |
| Feuchtigkeitskontrolle | 4.0 – 5.0% |
| Rohprotein | 61.0% |
| Rohfett | 24.5% |
| Kalorische Energiedichte | 502 kcal / 100g |
Artemia-Dekapsulierung & Schlupfprotokoll
Standardarbeitsanweisungen im Labor für maximale Nauplienausbeute und Biosicherheit.
Inkubationslösung vorbereiten
Bereiten Sie eine Salzlösung mit Meersalz bei 28–30 ppt (g/L) oder UV-/ozonbehandeltem, gefiltertem Meerwasser vor. Stellen Sie den pH-Wert auf 7,9–8,5 ein (bei niedrigerem pH 2 g Natriumbicarbonat NaHCO₃ pro Liter zugeben). Wassertemperatur bei 27–29 °C halten.
Dekapsulierungslösung vorbereiten
Standardverhältnis für 454 g (1 lb) trockene Zysten: Verwenden Sie 1,5 L Natriumhypochlorit (NaOCl - 10 % aktives Chlor) kombiniert mit 34–50 ml gesättigter NaOH-Lösung.
Hydratisierungsphase
Trockene Artemia-Zysten 1 Stunde lang bei 20–25 °C unter starker Belüftung in sauberes Süßwasser geben. Die Hydratisierung ist abgeschlossen, wenn die Zysten von einer bikonkaven Scheibenform in eine Kugelform übergehen.
Erstes Dekapsulierungsbad
Die hydratisierten Zysten in 0,75 L Dekapsulierungslösung überführen. 25–40 Minuten lang kontinuierlich rühren, bis sich die äußere braune Hülle auflöst und leuchtend orange wird.
Trennung & Waschen
Die dekapsulierten Embryonen sofort durch ein 125-µm-Sieb abseihen und gründlich mit sauberem Leitungswasser oder Meerwasser spülen, um Restchlor zu entfernen.
Zweite Dekapsulierung (Optional)
Falls noch Schalenreste vorhanden sind, vor dem abschließenden Spülen ein kurzes 3–5-minütiges sekundäres Waschbad in verdünnter NaOCl-Lösung durchführen.
Chemische Entchlorung & Aktivierung
Neutralisieren Sie aktives Chlor, indem Sie die abgeseihten Zysten 1 Minute lang in eine 0,1%ige Natriumthiosulfat- (Na₂S₂O₃) oder Ascorbinsäurelösung tauchen.
Konische Reaktorinkubation
Überführen Sie die aktivierten Zysten in ein konisches Brutgefäß, das mit 28–30 ppt Meerwasser bei 28–30 °C gefüllt ist. Sorgen Sie 20–24 Stunden lang für kontinuierliche Bodenbelüftung und 2.000 Lux Dauerlicht.
Ernte & Nauplien-Sammlung
Belüftung für 10–15 Minuten ausschalten. Leere Schalen steigen an die Oberfläche, während sich lebende phototaktische Nauplien zur einfachen Absaugung an der unteren Lichtquelle sammeln.
Wichtige Anwendungen
- Fischlarven und Jungfische
- Garnelen-Postlarven
- Konditionierung der Elterntiere
- Zierfischarten
- Heimaquarien und Riffbecken
- Zoofachhandel und Fischzüchter
Lagerung & Logistik
Kühl und trocken lagern. Dosen nach Gebrauch wieder verschließen, um den Feuchtigkeitsschutz zu erhalten.
Standardzyste im Vergleich zu dekapsulierter Artemia
Behält die natürliche Chorion-Schale. Vor der Fütterung sehr junger Brut schlüpfen lassen oder direkt an Arten verfüttern, die Schalenanteile vertragen.
Chorion vollständig entfernt. Höhere Nettoenergiedichte (502 kcal/100 g) ohne Schlupfschritt — direkt aus der Dose verfüttern.
Why Decapsulated Artemia Outperforms Standard Hatching
100% Embryonic Energy Retained
Standard Artemia nauplii expend 25–30% of their endogenous lipid and glycogen reserves breaking through the rigid chorion during the 24-hour incubation cycle.
Zero Shell · Zero Pathogen Vector
The outer chorion is the primary colonization site for marine bacteria including Vibrio spp. Hypochlorite decapsulation completely dissolves the shell, sterilizing the embryo surface and preventing larval gut impaction.
- 0% indigestible chitin shells
- No intestinal blockage in delicate fry
- Surface disinfection during decapsulation
Direct Feeding · Zero Incubation Cones
Eliminate 24-hour hatching cycles, continuous aeration pumps, light banks, and messy light-separation steps. Simply hydrate dried decapsulated cysts in fresh or salt water for 20–30 minutes and distribute directly.
Soaking softens the cuticular membrane and allows buoyant suspension in the larval water column.
Standard Hatchery Preparation Protocol
Dose exact dry grams per tank based on larval density (no hatch-percentage uncertainty).
Submerge in clean fresh or brackish water (10–15 L water per kg of cysts) with gentle aeration.
Collect on a 100–120 µm plankton sieve; briefly rinse with system water before broadcast.
Evenly broadcast across larval tanks. Neutral buoyancy keeps embryos suspended in the water column.
Warum Einkäufer sich für diese Linie entscheiden
Kein Schlupfschritt mehr
Schalenfreie Zysten werden direkt verfüttert — das erspart Inkubationskonen, den Trennschritt und den zugehörigen Arbeitsaufwand.
Verbesserte Biosicherheit in Larvensystemen
Keine Schale bedeutet keine Schalenreste im Becken und einen Kontaminationsweg weniger in das Larvensystem.
Volle Energie erhalten
Für den Schlupf wird keine Energie verbraucht; die Energie, die der Nauplius verbraucht hätte, erreicht stattdessen die Larven.
Planbare Dosierung
Ein trockenes, feuchtigkeitskontrolliertes Produkt dosiert nach bekanntem Gewicht statt nach schwankendem Schlupf.
Häufig gestellte Fragen
Technische Parameter, Lagerung, Biosicherheit und Brütereiprotokolle für Dekapsulierte trockene Artemia-Zysten.
Artemia-Schlupfprotokoll
Schritt-für-Schritt-Inkubationsparameter auf wissenschaftlicher Grundlage — Salinitätsstandards (25-35 ppt), Temperaturgrenzen (28-30 °C) und Aufbau des Schlupfkegels — für gleichmäßige, ertragreiche Artemia-Nauplien. Artemia wird direkt an Fisch- und Garnelenlarven verfüttert und bildet eine von der Rädertierchenkultur getrennte Stufe.
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